5 Wege zum Ziel: Wie sich deine Mentalität auf dein Lauftraining auswirkt

Je stärker der Mensch mental gefestigt ist, desto weniger Ängste und Zweifel verspürt er auf dem Weg in Richtung Ziel oder in der entsprechenden Situation – auch bei schweren Umständen. Ist der Mensch mental stark, kann er sich auf Aufgaben besser konzentrieren. Klappt etwas mal nicht so, wie es sollte, sieht ein mental starker Mensch einen Rückschlag oder Niederlage eher als Fehler, aus dem er lernen kann und wird weniger schnell frustriert.

Vor allem bei Sportler*innen gilt: Die mentale Stärke stabilisiert die körperliche und psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Zahlreiche Leistungssportler*innen haben einen Mentalcoach an ihrer Seite, denn die beste körperliche Verfassung kann nicht gegen einen schwachen Geist antreten! Mentales Training ähnelt der Mediation, denn es soll darauf aufbauen, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Stress, Angst und Unsicherheiten müssen bekämpft werden, um das Maximum an Leistung zu erreichen.

Wir haben hier 5 Tipps für euch, wie ihr euch mental besser vorbereiten könnt, um euch ans Ziel zu bringen:


  • Vorbereitung ist alles!
    Die Vorbereitung scheint vielleicht für den ein oder anderen nicht im direkten Kontext zum Laufen stehen, aber sollte sie. Wer sich mental vorbereitet, kann mit einem sicheren Gefühl an die Sache ran gehen. Vorbereiten kannst Du Dich zum Beispiel, indem Du Dir bereits vor Deinem Lauftag Deine Kleidung zusammen legst und aus dem Bett in die Laufklamotten schlüpfst.
  • Weg mit den negativen Gedanken!
    Selbstzweifel werden Dich immer stoppen! Versuche Deine negativen Gedanken einzudämmen, indem Du Dir so oft es geht, sagst: Ich schaffe das! Sei es unter der Dusche, beim Autofahren oder auf der Arbeit. Solange Du Dein Ziel vor Augen hältst und positiv dabei bleibst, gelingt es Dir.
  • Visualisierung
    Profisportler*innen stellen sich meist vor Wettkämpfen die Strecke, die sie absolvieren nochmal im Kopf vor und laufen sie mental ab. Das Gleiche kannst Du mit Deiner Strecke oder Deinem Ziel tun. Stelle Dir einfach mal vor, wie Du bei Deinem Ziel bist, wie Du dabei aussiehst, wie Du Dich fühlst. Die damit positiv verbundenen Gedanken wirken auf Dein Unterbewusstsein ein und stärken Deine Mentalität.
  • Akzeptiere Deine Ängste
    Ängste können Deinen Erfolg behindern, weshalb Du Dich genau mit diesen auseinandersetzen solltest. Ein Verdrängen ist kontraproduktiv. Klar wirst Du von jetzt auf gleich nicht all Deine Ängste los, aber sobald Du anfängst, sie zu akzeptieren, ist das schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
  • Suche Deine Stille
    Viele Profisportler*innen gehen vor ihren Wettkämpfen noch mal in sich. Das kannst Du auch tun! Egal ob Lauftraining oder Wettkampf, komme kurz vorher nochmal zur Ruhe und visualisiere Dein Ziel, welches Du nach dem Lauf erreichen willst.